01.09.2010
Für jeden Geschmack
Christine Müller
Unsere Lebensqualität ist heute ein unerlässlicher Faktor, wenn es um die Einrichtung und Gestaltung unseres Zuhauses geht. Wir versuchen, einen höheren ästhetischen Sinn anzustreben, eine bessere physische und psychische Gesundheit ebenso zu erlangen wie das tägliche Vergnügen in unserer Wahrnehmung der Natur.
Umweltgerecht
In der Küche geht es aber neben allen ansprechenden ästhetischen Merkmalen wohl an erster Stelle darum, effizient und ohne viele Mühen all jene Aktivitäten auszuführen, die unsere tägliche Ernährung gewährleisten. Formschönheit oder ergonomische Überlegungen bestimmen sie daher gleichermaßen. Auch die Rücksichtnahme auf unsere Umwelt macht vor der Küche nicht halt. Auf der heurigen Eurocucina der Mailänder Möbelmesse, dem im Zweijahresrhythmus stattfindenden wichtigsten Stelldichein der weltbesten Küchenplaner, hat sich die Bedachtnahme auf unsere Umwelt durch die Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeit auch im Laufe der Produktionsphase, etwa durch die Anwendung neuer Technologien unter Verwendung wiederverwertbarer Materialien und den Einsatz natürlicher Werkstoffe – allen voran Holz –, ausgezeichnet.
In der Küche geht es, was die Fläche anbelangt, großzügiger, leichter zu – und vor allem professioneller, selbst in der bescheidenen häuslichen Dimension. Möbel hängen oftmals an der Wand, haben zurückversetzte, auch beleuchtete Sockelzonen, scheinen fast zu schweben. Außerdem wird der Dauerhaftigkeit der Vorzug gegeben – denn: Eine Küche ist für ewig.
Form und Inhalt sind also die beiden Fixpunkte, die nicht nur den Entstehungsgedanken bestimmen.
Erweiterter „Wohn“-Raum
In ihrem äußeren Erscheinungsbild von allem Überflüssigen gereinigt, verfügt die Küche über ein komplexes Innenleben – und sie wandelt sich je nach Bedarf. Ausdruck ihrer Modularität sind verschiebbare Trennelemente und Türen, die, zur Seite geklappt, scheinbar unsichtbar zwischen den Kästen verschwinden; sie bieten bewegliche Flächen, die je nach Bedarf unterschiedlichster Verwendung zugeführt werden können und etwa neue Arbeitsflächen schaffen, oder Elemente, die zusätzlichen Stauraum bieten und automatisch schließen. Grundlage all dieser Neuerungen ist die Verhaltensanalyse des zeitgenössischen Konsumenten: Er liebt die Qualität, schätzt Details und sucht Werte, mit denen er sich im täglichen Leben auch identifizieren kann. Die Küche wird aber auch immer mehr zu einem Ort des geselligen Zusammenseins, an dem man nicht nur kocht, sondern sich auch auf informellere Weise als am Esstisch zusammenfindet. Sie ist längst nicht mehr streng abgetrennt, sondern öffnet sich zum Wohnraum, die Grenzen verschwimmen, die Küche ist nicht mehr nur Kochbereich, sie wird zum „Wohn“-Raum.
Rationell, ergonomisch, funktional
Und bei deren Einrichtung gibt’s reichlich Unterstützung vonseiten der Küchenhersteller: Als durchaus wohnraumtauglich, formal essenziell oder ein bisschen verspielt präsentiert man Möbel, die maximale Leistung auf minimalem Raum bieten, ohne auf das technische Equipment einer eleganten Küche verzichten zu müssen. Für viel Bewegungsspielraum sorgen auf Ergonomie wertle. Unsere Lebensqualität ist heute ein unerlässlicher Faktor, wenn es um die Einrichtung und Gestaltung unseres Zuhauses geht. Wir versuchen, einen höheren ästhetischen Sinn anzustreben, eine bessere physische und psychische Gesundheit ebenso zu erlangen wie das tägliche Vergnügen in unserer Wahrnehmung der Natur.
Umweltgerecht
In der Küche geht es aber neben allen ansprechenden ästhetischen Merkmalen wohl an erster Stelle darum, effizient und ohne viele Mühen all jene Aktivitäten auszuführen, die unsere tägliche Ernährung gewährleisten. Formschönheit oder ergonomische Überlegungen bestimmen sie daher gleichermaßen. Auch die Rücksichtnahme auf unsere Umwelt macht vor der Küche nicht halt. Auf der heurigen Eurocucina der Mailänder Möbelmesse, dem im Zweijahresrhythmus stattfindenden wichtigsten Stelldichein der weltbesten Küchenplaner, hat sich die Bedachtnahme auf unsere Umwelt durch die Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeit auch im Laufe der Produktionsphase, etwa durch die Anwendung neuer Technologien unter Verwendung wiederverwertbarer Materialien und den Einsatz natürlicher Werkstoffe – allen voran Holz –, ausgezeichnet.
In der Küche geht es, was die Fläche anbelangt, großzügiger, leichter zu – und vor allem professioneller, selbst in der bescheidenen häuslichen Dimension. Möbel hängen oftmals an der Wand, haben zurückversetzte, auch beleuchtete Sockelzonen, scheinen fast zu schweben. Außerdem wird der Dauerhaftigkeit der Vorzug gegeben – denn: Eine Küche ist für ewig. gende Konzepte einer ansonst eher klassischen Küchenzeile. Auskragende Unterschränke umfassen förmlich den Nutzer und verkürzen so die Arbeitswege. Auch neue, ungewohnte Materialien halten ihren Einzug in der Küche: etwa nach einem besonderen Verfahren hauchdünn aufgetragener Beton für Arbeitsfläche und Ladenfronten oder Metall wie brüniertes Messing. Farbe spielt meist eine leicht untergeordnete Rolle: Dominant sind Schwarz und Weiß, oft auch sehr effektvoll in Kontrast gesetzt, oder elegante Sandfarbe. Aber neben den hellen bis dunklen Naturtönen der unzähligen Holzoberflächen finden sich auch Blau mit Weiß kombiniert, einzelne eher dezent gesetzte Farbakzente oder kraftvoll sattes Aubergine.
Küchenzeile, Ade!
Auf dem Weg zur wohnlichen Küche hat sich das übliche Küchenzeilen-Korpusmöbel selbstständig gemacht und beginnt sich von der Wand zu lösen. Mit unterschiedlichen Maßen sowie variierenden Höhen wird es je nach verfügbarem Raum auf alle erdenklichen Weisen aneinandergereiht oder frei aufgestellt und erobert den Raum. Die multifunktionale Nutzung dieser selbstbewussten Teile ist selbstverständlich. So wird das Innenleben eines Küchenmöbels nicht mehr ausschließlich von Kochutensilien, Vorrat oder Geschirr in Beschlag genommen, denn auch die persönliche Bibliothek darf sich darin niederlassen und mit den entsprechenden Sitzgelegenheiten schon mal zum Innehalten und Entspannen „in der Küche“ einladen. Die räumlich abgetrennte, monolythische und statische Küche, in der alleine und abgeschieden gekocht werden muss, ist nicht mehr gefragt. Der Kochbereich von heute ist dynamischer, funktionaler „Wohn“-Raum und mutiert zum wahren Herz jeden Heims.




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