01.09.2010
Lebendige Küche für alle
Ergibt sich zwischen LivingKitchen im Jänner und interzum im Mai ein Zusammenhang, da ja viele Innovationen im Küchenbau durch die Entwicklungsarbeit der Zulieferindustrie geleistet werden? Werden bei der LivingKitchen etwa Werkstoff- oder Beschlägezulieferer mit ihren Neuentwicklungen anzutreffen sein?
Ja, aus meiner Sicht existieren für die LivingKitchen vielfältige Synergien mit der imm cologne und natürlich auch mit der interzum. Letztlich sind viele erreichte Erfolge der interzum auch direkt anwendbar auf die LivingKitchen. Zum einen betrifft das organisatorische Details, die Art der Kundenansprache, den Planungsprozess und die generelle Messeplanung, zum anderen sieht man auf der LivingKitchen die Innovationen, die auf der interzum vorgestellt worden sind. Und natürlich haben beide Messen Überschneidungen bei Ausstellern und Besuchern. Allerdings ist eine Teilnahme von interzum-Ausstellern bei der LivingKitchen zurzeit nicht geplant.
Welchen Stellenwert hat die individuelle Tischlerküche im Rahmen der neuen Veranstaltung?
Sicherlich gibt es immer mehr den Trend hin zur Individualisierung. Dieser spielt sich aber beim Thema Küche eher im gehobenen Preissegment ab. Die Abbildung dieses Segments, das in Deutschland geschätzt ungefähr 5 Prozent vom Gesamtvolumen beträgt, werden die Besucher nicht nur bei der LivingKitchen finden, sondern auch im Bereich der Halle 11 der imm cologne. Für die Tischler selbst wird die LivingKitchen in ihrer Trendsetterfunktion auf jeden Fall eine Inspirationsquelle sein, aus der sie umfassend schöpfen können.
Zur imm cologne hat die Kölnmesse die Initiative zum massiven Auftritt im Küchenbau ergriffen und das neue Messeformat LivingKitchen aus der Taufe gehoben. Diese interessante neue Fachmesse will alle am Küchenbau beteiligten Branchen in einer Präsentation zusammenführen. Das Tischler Journal hat darüber mit Pressesprecher Markus Majerus gesprochen.
Tischler Journal: Wie will sich die LivingKitchen von der Eurocucina unterscheiden? Liegt der LivingKitchen ein neues Ausstellunskonzept zugrunde?
Pressesprecher Markus Majerus: Was dieses Messeformat auszeichnet, ist, dass es den ganzen Lebensraum Küche zeigt. Damit meine ich sowohl die Küchenmöbel und Einbaugeräte als auch Spülen, Armaturen, veredelte Küchenarbeitsplatten und Küchenaccessoires, Licht und Dienstleistungen rund um die Küche. Die LivingKitchen wird im größten Markt Zentraleuropas die Kompetenz der Küchenbranche in puncto Design, Qualität und Technik deutlich stärken. Indem sie die Küche in ihrer ganzen Vielfältigkeit zeigt, hat die LivingKitchen die Grundvoraussetzungen, eine der vielleicht sogar die wichtigste Plattform zu werden.




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