06.08.2010
Investitionskredite für Tischler
Von Ralf Siebenbürger
Wir sind der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten die heimischen Tischlereibetriebe haben, ihre Kapitaldecke durch einen Mikro- oder Kleinkredit zu verbessern.
Projektleiterin für das Mikrokredit-Projekt ist Monika Soukup von ÖSB Consulting. Sie berichtet: „Der Mikrokredit der BMASK ist ein Pilotprojekt, welches derzeit in den Bundesländern Wien und Steiermark beantragt werden kann. Entweder der Hauptwohnsitz des Antragstellers sollte sich seit mindestens sechs Monaten oder der Firmenstandort des Unternehmens sollte sich in einem der beiden genannten Bundesländer befinden.“
Microkredit in Wien
Karl-Heinz Krenn, bei der Bank Austria Geschäftsführer der Kreditvereine Wien, Niederösterreich und Burgenland, kennt diesen Mikrokredit „nur in Wien. Dieser Aktion liegt eine Kooperation der Stadt Wien, der Wirtschaftskammer Wien und der Top-5-Banken zugrunde, diese initiierten die ‚Wiener Kleinkreditaktion‘ mit einem Volumen von 19 Millionen Euro für Wiener KMUs.“ Entsprechend zufrieden äußert sich der Wiener Innungsmeister Johann Burgstaller über die Aktion: „Ich möchte vorausschicken, dass jede Finanzierungsmöglichkeit, welche den KMUs in wirtschaftlich bewegten Zeiten geboten wird, zu begrüßen ist. Das Finanzierungsvolumen ist bis zu 30.000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Die nunmehrige Kleinkreditaktion, als Initiative der Wirtschaftskammer Wien, der Stadt Wien und den Partnerbanken schließt meines Erachtens genau die Lücke, welche bis dato im Bereich der kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung gefehlt hat. Ein relativ rasch verfügbares Kreditvolumen von bis zu 8000 Euro für bestehende KMUs oder 10.000 Euro für Neugründer kann oftmals überlebenswichtig sein. Die Möglichkeit, den Überziehungsrahmen auf 5000 Euro auszuweiten, bringt zusätzliche Flexibilität im Betrieb.“
Doch freilich ist die neue Kreditaktion nicht die erste ihrer Art. Wolfgang Haltrich, Leiter der Förderungsberatung im Bereich Strukturierte Finanzierungen der Bawag-PKS, macht eine kurze „tour d’horizon“: „Mikrofinanzierungen im Sinne von Kleinstbetragskrediten erstrecken sich grundsätzlich sowohl auf den Firmenkunden- wie auch auf den Privatkundenbereich. Programme dazu gibt es schon seit Jahrzehnten weltweit, insbesondere in Asien und Afrika. Bereits im Jahre 2003 gab es zirka 3000 gemeldete Mikrofinanzierungsprogramme auf allen Kontinenten.“
Roland Gehbauer von der Erste Bank nimmt eine Begriffsbestimmung vor und gibt einen Überblick über die derzeit für österreichische Unternehmer erhältlichen Kredite:
„Der Begriff Mikrokredit wird mittlerweile von vielen Förderstellen für ihre Aktionen verwendet. Es gibt etwa seitens des Austria Wirtschaftsservice – kurz aws – einen österreichweit erhältlichen Mikrokredit und auch die Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft hat einen Mikrokredit im Angebot. Für die neue ‚Wiener Kleinkreditaktion‘, die drei Aktionen umfasst – nämlich die gemeinsame Kreditaktion mit einem Überziehungsrahmen bis 5000 Euro, den Kredit mit Haftung der Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft von 5000 bis 10.000 Euro wird das Wort Mikrokredit nicht verwendet, um Verwechslungen vorzugreifen.
Generell gibt es in allen österreichischen Bundesländern Förderprogramme für Kleinunternehmer, sodass man davon ausgehen kann, dass es de facto Mikrokredite in jedem Bundesland gibt, auch wenn sie manchmal anders genannt werden. Darüber hinaus ist der aws-Mikrokredit eine österreichweite Förderaktion.“
ERP-Kleinkredite
Der niederösterreichische Innungsmeister Gottfried Wieland erwähnt die für seine Landsleute geeignete ERP-Kleinkreditaktion in einer Maximalhöhe von 100.000 Euro. „Heuer sind bisher 32 Millionen Euro an Krediten gewährt worden“, berichtet Wieland. „18 Millionen können heuer noch vergeben werden. Anträge dafür müssen aber bis Ende November eingereicht sein.“ Wieland appelliert an seine Kollegen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, und unternimmt einen Vergleich: „Im vergangenen Jahr haben 230 oberösterreichische Betriebe einen solchen Kredit in Anspruch genommen, aber nur 106 niederösterreichische Betriebe. Im ersten Halbjahr 2010 waren es 266 oberösterreichische Betriebe und nur 92 niederösterreichische. Das zeigt, wie wenig sich die niederösterreichischen Betriebe um diese Möglichkeiten gekümmert haben.“
Doch was muss man tun, um zu einem Mikro- oder Kleinkredit zu kommen? Für den Wiener und steirischen Kredit erläutert Monika Soukup: „Antragsberechtigt sind Personen, die alle allgemeinen und mindestens eine der weiteren Voraussetzungen erfüllen. Die allgemeinen Voraussetzungen sind: Sie sind volljährig; Sie haben Ihren Hauptwohnsitz seit mindestens sechs Monaten in Wien oder in der Steiermark oder der Standort des Unternehmens befindet in einem der beiden Bundesländer; Sie haben die österreichische Staatsbürgerschaft oder eine Arbeitserlaubnis für selbstständige Tätigkeit in Österreich; Sie haben keine laufenden Pfändungen, Exekutions- oder Konkursverfahren; Sie verfolgen eine Geschäftsidee, die nach Art und Umfang einer Versicherungspflicht nach GSVG oder BSVG unterliegt; Sie üben Tätigkeiten über der sozialversicherungsrechtlichen Geringfügigkeitsgrenze aus sowie keine freiberufliche selbstständige Tätigkeit; Sie verfolgen Ihre Geschäftsidee hauptberuflich; ein Nebeneinkommen im Rahmen eines Dienstverhältnisses ist nur bis zum Ausmaß von maximal 20 Wochenstunden möglich; Sie verwirklichen Ihre Geschäftsidee in Form einer Neugründung, Fortführung oder Übernahme eines Unternehmens; wenn Sie bereits selbstständig sind, liegt die Gründung Ihres Unternehmens maximal drei Jahre zurück, und sie wollen Ihre Geschäftsidee erweitern.“
Und was dann?
Soukup erläutert: „Ab Herbst 2010 steht den Antragstellern unsere Online-Plattform jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 16 Uhr, Donnerstag von 10 bis 18 Uhr für die Antragstellung zur Verfügung. Im Downloadbereich finden die Antragsteller alle nötigen Formulare für ihren Kreditantrag sowie eine Checkliste, welche Anlagen beigelegt werden müssen. Die ausgefüllten Formulare und Anlagen senden die Antragsteller bitte an: dermikrokredit@oesb.at. Die Antragsteller erhalten telefonisch oder per E-Mail Rückmeldung von den Beratern der ÖSB. Die Kreditsumme beträgt für Einzelpersonen maximal 12.500 Euro, für Personengesellschaften maximal 25.000 Euro. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, ist jedoch jederzeit vorzeitig tilgbar. Die Zinsen errechnen sich aus dem 3-Monats-Euribor plus 3 Prozent, für die Laufzeit fixiert. Die Rückzahlung erfolgt quartalsweise in gleichen Raten, bis zu sechs Monate tilgungsfrei. Die Projektgröße darf einen Finanzierungsbedarf von 25.000 Euro nicht überschreiten. Der Mikrokredit kann für alle Investitionen und Betriebsausgaben eingesetzt werden. Er darf weder für private Ausgaben noch zur Umschuldung verwendet werden. Die ordnungsgemäße Verwendung des Kredits muss spätestens nach sechs Monaten mittels Vorlage der Rechnungen bei Investitionen und einer Zusammenstellung der Ausgaben und bei Verlangen ebenfalls mittels Vorlage der Rechnungen bei Betriebsmitteln bei der aws nachgewiesen werden.“
Weniger kompliziert
Das klingt einigermaßen kompliziert. Karl-Heinz Krenn von der Bank Austria drückt sich einfacher aus: „Den Kredit können Wiener Klein- und Mittelunternehmen – das sind 99 Prozent aller Wiener Unternehmer – für ihre Geschäfts- und Investitionstätigkeit in Form von Investitions- und Betriebsmittelkrediten in Anspruch nehmen. Erforderlich ist eine Einreichung der Unterlagen bei einer der fünf Banken, die Vorlage der letzten Bilanzen oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Planungsrechnung und Darstellung des Projekts bzw. Darstellung des Verwendungszwecks. Die Entscheidung fällt nach banküblichen Bonitätskriterien. Das Ziel dieser Aktion ist es, kurzfristig zu helfen, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Die Laufzeit der Kreditlinien liegt zwischen drei bis maximal vier Jahren, die Rückführung erfolgt monatlich.“
Roland Gehbauer von der Erste Bank ergänzt: „Die Wiener Kleinkreditaktion umfasst zwei Förderprodukte sowie eine de facto neue Aktion – den Überziehungsrahmen bis 5000 Euro. Sie ist keine Förderung, sondern ein Comittment der Banken, hier für die kleinen Unternehmen schnell zu agieren. Dieser Überziehungsrahmen ist für Wiener Kleinstbetriebe mit einem Umsatz von höchstens 300.000 Euro vorgesehen.“ Gehbauer rät Interessenten: „Der Unternehmer wendet sich direkt an seine Hausbank. Der Überziehungsrahmen wird sofort, also innerhalb einer Woche, entschieden. Die anderen Aktionen werden ebenfalls rasch bearbeitet, hier muss man aber mit einer Frist von etwa einem Monat rechnen. Die Rückzahlung erfolgt beim Überziehungsrahmen in 36 Raten alle drei Monate, bei der gemeinsamen Kreditaktion in 48 Raten und beim WKBG-Kredit in 60 Raten.“
Einen Überblick über die übrigen Aktionen gibt Wolfgang Haltrich von der Bawag-PSK: „In Österreich gibt es für Unternehmen eine Reihe von Mikrokredit-Programmen seitens des Bundes, der Länder und der Wirtschaftskammer. Zielgruppe sind im Wesentlichen Klein- und Kleinstunternehmen, die kleine Finanzierungen in Höhe von bis zu rund 30.000 Euro für Investitionen benötigen. Auch zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen gibt es Finanzierungsmöglichkeiten. Die Förderstellen übernehmen entweder die Haftung für Bankkredite oder geben Kredite zu günstigen Konditionen aus. Mikrokredite werden etwa von der Austria Wirtschaftsservice – so die Mikrokreditaktion und der ERP-Kleinkredit –, der Wirtschaftskammern der Länder – so die Gemeinsame Kreditaktion der Wirtschaftskammer Wien mit der Gemeinde Wien –, den Ländern selbst oder deren Haftungsgesellschaften – etwa von der Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft WKGB – oder den Banken selbst als kurzfristige Überziehungen angeboten.
Da es so viele unterschiedliche Programme gibt, empfehlen wir das Gespräch mit der Bank oder der Wirtschaftskammer. Die Bawag-Kundenbetreuer informieren gerne über die zur Einreichung notwendigen Projekt- und Bonitätsunterlagen. Die Förderung besteht zumeist darin, dass entweder geringere Sicherheiten als bei üblichen Bankkrediten ausreichen und/oder geringere Zinsen verrechnet werden. Bezüglich der Details ist eine ausführliche Beratung unbedingt erforderlich. Die Rückzahlung erfolgt je nach Programm unterschiedlich. In der Regel haben die Kredite Laufzeiten zwischen vier und zehn Jahren.“
Gelegeheit beim Schopf packen
Für welchen Kredit man sich auch entscheidet – Niederösterreichs Innungsmeister Gottfried Wieland rät zur Schnelligkeit: „Die Kreditaktionen werden viel zu wenig genutzt. Wer schnell handelt, hat alle Chancen, schnell Geld zu bekommen.“ Und Wieland stellt den niederösterreichischen Tischlern Beispiele vor Augen: „Die Oberösterreicher sind schneller. Und andere Branchen sind besser: Die Unternehmen der Verkehrs- und Baubranche sind daher häufiger unter den Kreditnehmern vertreten. Von den 584 Kreditnehmern österreichweit im ersten Halbjahr 2010 stammen nur 42 aus der Holzbranche!“
Wielands Aufforderung deckt sich mit den Beobachtungen von Karl-Heinz Krenn: „Unsere Erfahrung ist, dass aus den ersten Fällen durch Beratung ein höherer Kreditbedarf lokalisiert wurde. Aus den Planungsrechnungen der Kunden geht hervor, dass kurzfristig häufig nur ein geringer Bedarf besteht, aber in drei oder sechs Monaten weitere Liquidität benötigt wird. Hier haben wir kurzerhand das Gesamtprojekt dargestellt und den gesamten Finanzierungsbedarf mit Förderungen, Haftungsübernahmen und innovativen Finanzierungslösungen für den Kunden zufriedenstellend gelöst. Für uns abgeleitet ergibt sich, dass das Gesamtunternehmen nachhaltig betrachtet werden muss, das heißt aber mitunter, dass die Unternehmen einen höheren Kreditbedarf haben, als es durch diese Aktion dargestellt werden kann.“ Über die Höhe der vergebenen Kredite kann Krenn „zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine aufschlussreichen Aussagen treffen. Wir gehen aber davon aus, dass das gesamte Volumen der Aktion ausgeschöpft wird.“
Ähnlich äußert sich Roland Gehbauer von der Erste Bank: „Grundsätzlich vergeben wir seit Jahren Kredite an Kleinstunternehmer und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur ist es wichtig, Kunden rasch mit Finanzierungen von Liquiditätsproblemen und Überbrückung von Zahlungsschwierigkeiten zu helfen. Unsere Erfahrungen sind sehr positiv und zeigen, dass Kunden dies sehr schätzen. Gerade kleineren Unternehmen, die oft als Einzelunternehmen geführt werden und wo der Unternehmer seit Jahren seinen Markt und seine Kunden kennt, geben wir unser Vertrauen.“
Zur neuen Wiener Kleinkreditaktion bemerkt Gehbauer: „Die Aktion hat erst vor wenigen Wochen mit einer Pressekonferenz gestartet, sodass noch keine Zahlen vorliegen. Die moderne und weitgehend unbürokratische Abwicklung wird den Kunden sicher gefallen. Wir wissen von sehr vielen Anfragen in unseren Filialen und denken, dass die Aktion gut angenommen wird.“ Etwas konkreter wird Wolfgang Haltrich von der Bawag-PSK: „Die Unterstützung der Klein- und Kleinstbetriebe ist der Bawag-PSK ein großes Anliegen, da KMU eine wesentliche Säule der österreichischen Wirtschaft sind. Die interessierten Unternehmen sollten allerdings beachten, dass die Förderungen in diesem Bereich die Finanzierung zwar erleichtern, eine gewisse Bonität jedoch dennoch vorausgesetzt und auch geprüft werden muss, um die Rückführung sicherzustellen. Dazu ist natürlich auch die Beibringung der relevanten Unterlagen nötig, die auch die Förderstellen von uns verlangen. Der größte Mittelbedarf herrscht im Bereich der Betriebsmittelfinanzierungen.
Bei Investitionen sind die Unternehmen derzeit etwas zurückhaltender und abwartend. Die größten Nachfrage herrscht in Wien nach der vierjährigen gemeinsamen Kreditaktion der Wirtschaftskammer Wien mit der Gemeinde Wien. In dieser Kategorie hatten wir im vergangenen Jahr über 30 Prozent mehr Kreditvergabe als im Vorjahr zu verzeichnen.“
Und Monika Soukup fasst zusammen: „Der Mikrokredit der BMASK unterstützt Personen, die aufgrund der Wirtschaftskrise wenig Erfahrung mit Banken und häufig mangelnder Sicherheiten Schwierigkeiten haben, an Fremdkapital heranzukommen. Banken müssen die Sicherheiten und die Wiedereinbringlichkeit in den Vordergrund rücken und nicht unbedingt die Geschäftsidee. Daher ist dieser Kredit ideal für Personen, die eine tragfähige Geschäftsidee oder Geschäftsfelderweiterung haben, aber anhand der mangelnden Sicherheiten am Kreditmarkt keine Finanzierung erhalten. Dies betrifft rund 15 Prozent der Unternehmensgründer, die aus einer Arbeitslosigkeit heraus gründen. Projektbeginn war am 1. Mai. Bisher haben wir einen Kredit in Höhe 12.500 Euro vergeben. Derzeit liegen weitere sieben Anträge bei der aws zur Prüfung.“ Der Wiener Innungsmeister Johann Burgstaller beobachtet: „Der sogenannte Mikrokredit greift vielleicht noch nicht in dem Ausmaß wie erwartet, obwohl einige Kollegen bereits dieses Instrumentarium zu nützen wissen.
Die Wiener Kleinkreditaktion ist ja erst angelaufen und somit noch nicht wirklich registrierbar. Diesbezüglich werden wir seitens der Innung unsere Mitglieder nochmals verstärkt darauf hinweisen.“ Doch Burgstaller vermutet, dass in der Aktion noch mehr Potenzial steckt: „In Gesprächen mit den Kollegen hat sich gezeigt, dass gerade diese Finanzierungsform von den Wiener KMU-Tischlern sehr gefragt ist. Der Erfolg wird sich dann einstellen, wenn die ansonsten überbordende Bürokratie entsprechend hintangehalten wird, das Geld rasch am Konto ist. Schade wäre, wenn diese Aktion, welche mit einem dotierten Volumen von 4 Millionen Euro zum Erfolg führt, jedoch die vorgesehene Befristung bereits mit Ende 2011 frühzeitig enden würde.“ Generell sagt Burgstaller zu den Kreditaktionen für die heimischen Tischler: „Ich denke, dass die vorhandenen Finanzierungsangebote durchaus ausreichend sind. Lediglich der Zugang zur Finanzierung, ob lang-, kurz- oder zwischenfinanziert, ist meist viel zu aufwendig und kompliziert. Natürlich ist es legitim und auch erforderlich, den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes zu durchleuchten. Aber es darf es nicht vorkommen, dass Betriebe, die Jahrzehnte mit ihrer Hausbank gearbeitet haben, auf einmal als Bittsteller behandelt werden und dringend benötigtes Geld in einer angespannten Situation gar nicht bekommen. Hier wünschen wir uns alle auch das entsprechende Fingerspitzengefühl.“





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