16.03.2010
Vorsichtig optimistisch in die Möbelzukunft
Bei einem Gesamtmöbelproduktionswert von 1,69 Mrd. Euro konnte sich die Fertigung von Wohnmöbeln positiv entwickeln. Auch die Küchenproduktion stieg um 2,6 Prozent auf 186 Mio. Euro. Die Matratzenhersteller schafften sogar einen Zuwachs von 5,3 Prozent auf einen Produktionswert von 85 Mio. Euro. Stärkere Zuwächse melden die Hersteller von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln: Insgesamt wurde hier in den ersten drei Quartalen 2009 um 9,1 Prozent mehr produziert, bei einem Gesamtwert von 244 Mio. Euro. Unerfreulich hat sich die Nachfrage bei Sitzmöbeln mit minus 37,6 Prozent, gefolgt von Büromöbeln mit minus 25,5 Prozent und Ladenmöbeln mit minus 10,9 Prozent entwickelt. Auch der Exportmarkt verzeichnete deutliche Rückgänge, die negative Entwicklung des ersten Halbjahres 2009 konnte auch im dritten Quartal nicht gestoppt werden und verminderte sich in den ersten drei Quartalen 2009 um insgesamt 16,3 Prozent auf 972 Mio. Euro. Bis auf die Matratzenindustrie – mit einem zarten Plus von einem Prozent – waren alle Teilbranchen vom Exporteinbruch betroffen. Der wichtigste Exportmarkt Deutschland brach um 15,4 Prozent ein, Italien sogar um 35,5 Prozent. Für heuer gibt sich die Möbelindustrie vorsichtig optimistisch.




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